Vollversorgungsvertrag verlängert!

Ein Jahr ist es her, dass wir den Vollversorgungsvertrag mit Vejen Varmeværk in Dänemark unterschrieben haben. In dieser Zeit konnten wir unseren Kunden von uns und unserer Arbeit überzeugen. Testphase bestanden! Das Ergebnis ist die Vertragsverlängerung der Vollversorgung mit einem jährlichen Bedarf von ca. 23.500 t.

Eine tolle Nachricht! Das denkt auch Andreas Nielsen, Market Development & Account Manager an unserem Standort in Kopenhagen. In einem Interview berichtet er uns über Einzelheiten und Hintergründe.

 

Lieber Andreas,
Gratulation zur Vertragsverlängerung! Kannst du uns hierzu ein bisschen was erzählen?

Danke! Das erste Testjahr war für beide Seiten erfolgreich. Durch die Transparenz und das Vertrauen in die Partnerschaft verfügt das Kraftwerk über hervorragende Informationen über den Markt und wir können unsere Dienstleistungen mit einem engen Partner durch ehrliches Feedback und Offenheit kontinuierlich verbessern. Darüber hinaus schätzen beide Parteien eine hohe Zuverlässigkeit gegenüber dem jeweils anderen. Auf diese Weise hat uns das Partnerschaftsmodell gezeigt, dass beide von einer so engen Zusammenarbeit profitieren können.

Das Konzept der Vollversorgung – was genau hat man sich darunter vorzustellen? Inwiefern können Kraftwerke in Dänemark davon profitieren?

Der Begriff „Vollversorgung“ in seiner grundlegendsten Bedeutung besagt, dass wir als Lieferant der alleinige Lieferant des Kraftwerks sind. Bei der Brüning | Gruppe haben wir jedoch die Idee einer weiterreichenden Zusammenarbeit entwickelt. In diesem Fall haben wir mit Vejen Varmeværk ein Open-Book-System vereinbart, was bedeutet, dass wir uns auf ein marktbasiertes Ziel einigen und uns ständig über den Markt austauschen. So stellen wir sicher, dass beide Parteien, durch Vertrauen und Transparenz, dieselben Ziele verfolgen und ein stetiger Verbesserungsprozess stattfindet.

Wie verlief denn die Zusammenarbeit in der Testphase? Gab es besondere Herausforderungen?

Wir sind sehr dankbar, dass unser Kunde ein so flexibler Partner ist. Gemeinsam haben wir Herausforderungen wie die Lagerung von Industrieholz und Hackschnitzeln schnell gemeistert, einen Platz zum Holzhacken gefunden oder neue Lösungen wie digitale Fahrerhandbücher zur Optimierung der Anlieferungsprozesse ausprobiert. Wir haben sogar eine Live-Kamera installiert, auf die wir von unserem Standort in Fischerhude aus zugreifen können. So können wir die Just-in-time-Lieferungen beobachten und nehmen gleichzeitig dem Kraftwerk Arbeit ab.

Was sind nun die weiteren Ziele nach der Vertragsverlängerung?

Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft mit neuen Projekten wie dem Import von hochwertigem Industrieholz per Zug oder LKW in das lokale Lager in Vejen konkurrenzfähig liefern können. Dies erhöht den Grad der Lieferzuverlässigkeit. Wir hoffen auch auf eine Verbesserung und Erweiterung der Liefereinrichtungen im Kraftwerk und entwickeln in enger Zusammenarbeit mit einem weiteren Partner die optimale Lösung hierfür.  

Und wo siehst du noch Optimierungsmöglichkeiten?

Ich glaube, da ist noch Raum für Optimierungen durch neue technologische Lösungen. Dies könnte eine stärkere Automatisierung der Lieferprozesse, GPS-Tracking oder beispielsweise eine Client-Anmeldung für unsere eigene Software sein, um einen schnelleren Zugriff auf Lieferdaten und -ergebnisse zu ermöglichen. Das Ziel wird immer sein, einen noch besseren Lieferprozess und eine immer größere Kundenzufriedenheit zu erreichen.

Herzlichen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!