So setzen Sie unsere Rindenprodukte richtig ein

Vorteile und Verwendung auf einen Blick

Unsere heimischen Kiefern- und Fichtenrinden stammen aus Sägewerken. Die dort gewonnene Rohrinde wird in Schreddern zerkleinert und anschließend, je nach gewünschter Produktqualität und Körnung abgesiebt.

Die Lagerung des Mulches muss kühl, trocken und vor Witterungseinflüssen geschützt erfolgen. Es ist darauf zu achten, dass das Material so gelagert und ausgebracht wird, dass es nicht zu Abtragungen in Oberflächengewässer oder Grundwasser kommen kann.

 

Vorteile von Rindenmulch

Unkrautunterdrückung
Rindenmulch kann ideal auf Beeten zur Abdeckung eingesetzt werden. Dieses hemmt insgesamt das Wachstum des Unkrauts – vor allem da, wo man bei der Gartenarbeit kaum hinkommt. So spart man sich die Mühe, lästiges Unkraut aus der Erde zu zupfen und hat gleichzeitig einen optischen Gewinn für den Garten.

Klima für Kleinstlebewesen
Rindenmulch schafft ein verändertes Klima im Boden. Das ist ideal für Mikroorganismen und Kleinstlebewesen, welche die Gartenerde noch fruchtbarer machen.

Düngung
Eine Abdeckung von Pflanzflächen mit Rindenmulch gewährleistet langfristig eine Düngung des Bodens, denn bei der langsamen Zersetzung der Rinde entsteht wertvoller Humus. Dieser enthält Nährstoffe für ein gesundes Pflanzenwachstum und verbessert die Bodenstruktur, dient also als vollwertiger Dünger.

Dekoration
Rein gestalterisch hat Rindenmulch eine tolle Wirkung und ist daher für das Herrichten von naturnahen Gärten und größeren Außenanlagen ideal.

Bodenschutz
Rindenmulch-Bedeckung lässt ein feucht-warmes Klima entstehen, welches einerseits vor zu schneller Austrocknung der Beete im Sommer sowie vor strenger Kälte im Winter schützt. Somit ist Rindenmulch ein wahrer Allrounder, was den Schutz des Gartenbodens betrifft und ein Muss für naturnahe Gestaltung im Freien.

Befestigung und Dämmung
Auf Wegen wird Mulch verwendet, um die Bildung von Wasserpfützen und somit die Rutschgefahr zu mindern.

Einsatz von Rindenmulch

Für alle Böden
Rindenmulch-Produkte sind für alle Böden geeignet und ganzjährig anwendbar. Die empfohlene Schichthöhe liegt je nach Sorte und Verwendungszweck zwischen 5 und 10 Zentimetern. Generell gilt: zu viel Mulch behindert die Durchlüftung und die Wasserversorgung, zu geringe Schichten schränken die Wirkung ein. Der Auftrag sollte nach Möglichkeit nach drei bis vier Jahren ergänzt werden.

Vor dem Mulchen
Vor allem bei der Anwendung von Kiefernrinde, die aufgrund ihrer Beschaffenheit dem Boden Stickstoff entziehen kann, empfiehlt es sich, vor dem Mulchen eine Düngung mit langsam wirkenden Stickstoff-Düngern, z. B. Hornspänen, durchzuführen. Auf diese Weise beugt man einem Stickstoffmangel im Boden bewusst vor und das gesunde Pflanzenwachstum wird nicht beeinträchtigt.

Rinde auf die Erde
Bevor der Rindenmulch aufgebracht wird, ist es nötig, den Boden zu lockern und eventuell vorhandenes Unkraut zu entfernen. Die Rinde selbst wird nur oberflächig aufgetragen und nicht in den vorhandenen Boden eingearbeitet. Erfahrungsgemäß reicht 1 Kubikmeter Rindenmulch (1000 Liter) für eine Abdeckfläche von 15 Quadratmetern. Das entspricht dann einer durchschnittlichen Auftragshöhe von 7,5 Zentimeter.

Körnungen von Rindenmulch

Fein
Bei feinen Absiebungen liegt die Körnung zwischen 00-20 mm und 10-20 mm. Man verwendet sie bei der Anlage von kleineren Flächen im Garten, zur Bodenabdeckung von Rosenbeeten oder setzt sie bei Staudenpflanzungen ein.

Mittel und grob
Mittlere Absiebungen variieren zwischen 00-40 mm, 10-40 mm, 20-40 mm, 00-60 mm, 10-60 mm und 20-60 mm. Rindenmulch dieser Körnungen eignet sich optimal zur Abdeckung offener Flächen unter Strauch- oder Baumpflanzungen. Ganz grobe Absiebungen haben eine Körnung, die 20-80 mm oder 40-80 mm betragen kann. Diese Größen werden hauptsächlich als Fallschutzbelag für Spielplatzflächen oder als Wegedecke verbaut.

Rohrinde
Rohrinde, auch Schälrinde genannt, entsteht bei dem Prozess der mechanischen Holzentrindung. Aufgrund ihrer sehr groben Struktur eignet sie sich für eine großflächige Anwendung als Schüttgut auf Baustellen, z. B. an Autobahnen oder als Mulchmaterial bei Naturschutzmaßnahmen.