Altholz A IV

Holzschutzmittel und andere Schadstoffe nachweisbar

Althölzer der Kategorie IV sind mit Holzschutzmitteln behandelt bzw. können aufgrund ihrer Schadstoffbelastung nicht den Kategorien A I, A II oder A III zugeordnet werden. In diese Stoffgruppe fallen Sortimente, deren Holzschutzmittelbehandlung bekannt ist, anhand von Analysen festgestellt wurde oder durch die Herkunft anzunehmen ist. Auch wenn eine Holzschutzbehandlung sichtbar (Anfärbungen) bzw. sensorisch (Geruch) erkennbar ist, spricht das für A IV Holz.

Herkunft

Zu den Althölzern der Kategorie A IV zählen neben Bahnschwellen, Leitungsmasten und Wasserbauhölzer auch Fenster und Außentüren, Gartenmöbel, Holzfachwerk, Dachsparren sowie Bau- und Abbruchholz aus dem Außenbereich. Kabeltrommeln, deren Herstellungsdatum vor 1989 liegt, werden auch als A IV Holz klassifiziert.

Verwertung

In der Altholzkategorie A IV hat sich eine Differenzierung in Untergruppen bewährt. Teerölimprägnierte Hölzer, zum Beispiel Bahnschwellen, lassen sich energetisch effizient verwerten, stellen in der Regel jedoch genehmigungspflichtige Anforderungen an die Lagerung und Behandlung.

Auch Hölzer, die im Langzeittauchverfahren mit einer Quecksilber-Chlorid-Lösung imprägniert sind, gelten als gefährlicher Abfall. Für sie gibt es Anlagebeschränkungen in Bezug auf die Schadstoffkonzentration.

Kabeltrommeln, Munitionskisten, Konstruktionshölzer und alle übrigen, mit Holzschutzmitteln behandelten Hölzer, können in einer Gruppe zusammengefasst werden. Bei der thermischen Verwertung dieser Materialien gilt es, die gültigen Grenzwerte des jeweiligen Biomasseheizkraftwerkes zu beachten.

Anfrage und Kontakt

Sie suchen nach einem zuverlässigen Entsorger Ihres A IV Holzaufkommens? Sprechen Sie uns an. Sie erreichen uns unter der Nummer 04293 78 94 340 oder über unser Kontaktformular. Wir freuen auf Ihre Kontaktaufnahme.







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